Für die Beschäftigten der Stammbelegschaft der Volkswagen Group Services GmbH

Starkes Ergebnis in schwierigen Zeiten

(29.04.2021) In der vierten Runde, nach einem 12-Stunden-Marathon, haben sich die IG Metall und die
Volkswagen Group Services GmbH auf ein Verhandlungsergebnis geeinigt. Dafür haben die
Beschäftigten in einer Einheit mit VW-Kolleginnen und Kollegen wochenlang und unter Einhaltung der Corona-Beschränkungen gekämpft. Jetzt konnte ein Abschluss erzielt werden.

Jetzt steht fest:
■ 2,3 Prozent mehr Entgelt in der Tabelle ab dem 1. Januar 2022.
■ Bereits im Juni kommt eine Corona-Beihilfe über 1.000 Euro netto.
■ Die Tarifliche Zusatzvergütung kann zur Hälfte für alle Beschäftigten (außer ATZler) in drei freie Tage umgewandelt werden. Besonders belastete Beschäftigte können weiter ihre sechs Tage in Anspruch nehmen.
■ 150 Euro fließen als einmaliger Rentenbaustein für 2021 in die Betriebliche Altersversorgung.
■ Und aus dem
bislang variablen persönlichen Leistungsbonus wird eine verstetigte Größe: In den Geschäftsfeldern Fertigung und Engineering/IT gibt es ab dem 1. Mai 2021 jeden Monat einen konstanten Bonus von 19 Prozent des Bruttoarbeitseinkommens.
Und in den übrigen Geschäftsfeldern werden aus den zwei Zahlbeträgen im Mai und November in Höhe von bisher durchschnittlich 15 Prozent zwei Zahlbeträge von jeweils 24 Prozent eines Bruttomonatsentgelts. Und für alle gilt dann zusätzlich: Wenn die letzte Beurteilung zum November 2020 einen höheren Prozentsatz ergeben hat, bleibt dieser als Besitzstand bestehen.
■ Und auch bei den Zuschlagsregelungen konnten Verbesserungen durchgesetzt werden:
Künftig beginnt die Zeit für zuschlagspflichtige Nachtschichtarbeit bereits um 22 Uhr statt bisher um 23 Uhr. Und im Bereich von Event- und Systemgastronomie konnte jetzt erstmals ein Sonntagszuschlag von 50 Prozent pro Stunde
vereinbart werden.

»Ein starkes Ergebnis in schwierigen Zeiten«, bewertet Verhandlungsführer Thilo Reusch das Ergebnis. »VW GS steht zu seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung.« Wie die Verbesserung bei der Konzernmutter, wird auch das Verhandlungsergebnis bei VW GS helfen, den konjunkturellen Motor wieder anlaufen zu lassen, so Reusch.

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